Lesepatinnen

Lesepatinnen

Im Aufbau

Leseförderung

Leseförderung

Hurra wir werden Leseschule – Leseförderung an der Grundschule Kürnach


Lesen ist eine der Basiskompetenzen, die ein Kind für einen erfolgreichen Bildungsweg erwerben muss. Unsere Kultur ist in erster Linie eine Kultur des Lesens und des Schreibens. Während das Schreiben nach der Schulzeit nur noch von einem Teil der Menschen – weitgehend beruflich bedingt – gepflegt wird, bleibt das Lesen eine tägliche Notwendigkeit. Der schulische und berufliche Erfolg ist ohne eine gut ausgebildete Lesefähigkeit kaum möglich. Diese Schlüsselqualifikation fordert neben dem Beherrschen von Strategien und Techniken auch vielfältige Fähigkeiten und Kenntnisse. Lesen lernen ist ein komplexer Prozess, der nicht mit den ersten beiden Schulstufen abgeschlossen ist, sondern ein Weiterlernen unverzichtbar macht.
Leseinteresse und Lesebereitschaft zu entwickeln, zu fördern und aufrecht zu erhalten ist Aufgabe von Erziehung und Bildung.
Wir in der Grundschule Kürnach haben uns diese Aufgaben als Schwerpunkt für unsere schulische Arbeit in den nächsten Jahren gesetzt.
Die Förderung der Lesekompetenz und die Freude am Lesen wollen wir im Rahmen eines längerfristigen Projektes an unserer Schule umsetzen. Dieses Projekt führen wir in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen durch.
Inhaltliche Schwerpunkte werden beispielsweise sein:
• Förderung innerhalb der Jahrgangsstufen in leistungsdifferenzierten Gruppen.
• Förderung der Lesefreude durch verschiedene Projektaktivitäten innerhalb der gesamten Schulgemeinschaft (z.B. Lesewochen, Märchenprojekt, Vorlesestunden, Teilnahme Klasse Projekt der Main-Post, Buchausstellungen, usw.)
• Elternabende zum Thema Lesen
• Betrieb unserer Schülerbücherei „Die Leseinsel“
• Besuche in der Bibliothek in Kürnach
• Vorlesestunden mit den Vorschulkindern
• Gemeinsame Aktivitäten mit den Kindergärten
Wir alle freuen uns auf eine spannende und freudige Lesezeit hier in der Grundschule Kürnach!


Von seinen Eltern lernt man lieben,
lachen und laufen. Doch erst wenn
man mit Büchern in Berührung kommt,
entdeckt man, dass man
Flügel hat.
(Helen Hayes)

Leseinsel-Schulbücherei

Leseinsel-Schulbücherei

Auf Grund der Bauarbeiten in der Schule kann die Schülerbücherei in diesem Schuljahr erst Ende November wieder in Betrieb gehen

WiM-Projekt

WiM-Projekt

Die Schüler lernen verschiedene Instrumente kennen.

Wir machen mit bei WiM – Wir musizieren


„Klatschen, Singen, Musizieren, das ist unser Anfangslied“ singen die Kinder bei der WiM-Stunde im Klassenzimmer. Gemeinsam mit den Verantwortlichen des örtlichen Jugendblasorchesters, einer externe Musikfachkraft und den Klassenlehrkräften startete dieses Projekt 2013 an der Grundschule Kürnach. Schüler der 1. und 2. Jahrgangsstufe musizieren lebendig, kreativ und lustvoll miteinander – sie machen, erfinden, erleben und verstehen Musik im WiM-Unterricht. Es ist sowohl der Grundschule wie auch der Gemeinde seit vielen Jahren ein großes und wichtiges Anliegen, Kinder und Jugendliche an das Musizieren heranzuführen und ausreichend Möglichkeiten zu schaffen, diese anspruchsvolle Freizeitbetätigung den gesellschaftlichen Veränderungen anzupassen. Einen wichtigen Schritt stellt hierbei die enge Zusammenarbeit zwischen den Vereinen, wie z.B. dem Jugendblasorchester Kürnachtal, aber auch den weiteren Kapellen und Chören des Schulverbandes mit Prosselsheim und den allgemeinbildenden Schulen dar.
Die Gesamtkonzeption des WiM-Projektes wurde von der Nordbayerischen Bläserjugend mitentwickelt. Das Projekt ermöglicht allen Kindern, die das erste und zweite Schuljahr besuchen, kostenfreien musikpraktischen Unterricht in der Grundschule. Der Unterricht wird im sogenannten „Tandem“ mit der gesamten Grundschulklasse im Rahmen des regulären Unterrichts durchgeführt – eine Grundschullehrkraft und eine externe Musikfachkraft, Frau Kosa, gestalten den Unterricht gemeinsam. Der WiM-Unterricht startet im zweiten Schulhalbjahr der ersten Klasse und erstreckt sich auf drei Schulhalbjahre bis zum Ende der zweiten Klasse. Gerade in den 2. Klassen werden dann auch einzelne Instrumente und Orchester u.a. durch das Jugendblasorchester im Unterricht vorgestellt. Danach wird eine Basis bei den Kindern vorhanden sein, die sie zur weiteren Beschäftigung mit Musik animiert und auf der die folgende musikalische Bildung aufbauen kann. Der praxisorientierte WiM-Unterricht erlaubt den Schülern eine vielfältige grundlegende Begegnung mit Musik. Ausgehend von einem ganzheitlichen Ansatz werden allgemeine Lernbereiche (Wahrnehmung mit allen Sinnen, emotionales Erleben, motorisches Agieren, kognitives Verstehen, Sammeln von sozialen Erfahrungen in der Gruppe) mit musikspezifischen Handlungsfeldern (Stimme, Bewegung und Tanz, Instrumentenspiel und Musik hören) verknüpft. Es ist wichtig, dass Schüler Freude am Lernen haben und dass sie gerne zur Schule kommen, weil nur so Lernen auch gelingt. Die Musik ermöglicht das Ausprobieren und das spielerische Vorgehen, mit dem sich Kinder die Welt erschließen – aktives Musizieren birgt ein großes Potential bezüglich der Persönlichkeitsentwicklung bei Kindern. Der WiM-Unterricht bietet große Chancen in der Förderung der analytischen und konstruierenden Kompetenzen. Der Stellenwert der Musik als Kulturgut wird dabei ebenfalls wieder in den Mittelpunkt gerückt. Sie verschafft Menschen Ausdrucksmöglichkeiten, über die sie sich definieren und identifizieren können. Über das Kulturgut Musik werden Werte transportiert, wie auch tradiert.
Finanziert wird das Projekt im Wesentlichen durch den Schulverband und den Nordbayerischen Musikbund. Das WiM-Projekt ergänzt die weiteren Ausbildungsmöglichkeiten des örtlichen Jugendblasorchesters wie den Musikgarten für Kinder von 0 bis 6 Jahren und die musikalische Grundausbildung hervorragend. Gemeinsam freuen wir uns nun schon einige Jahre über die vielen lustigen und interessanten Musikstunden. Die Grundschule Kürnach bedankt sich beim JBO recht herzlich für die lange und intensive Unterstützung und Zusammenarbeit.

Juniorhelfer-Ausbildung und Schulsanitätsdienst

Juniorhelfer-Ausbildung und Schulsanitätsdienst

Seit dem Schuljahr 2018/19 werden an unserer Schule Juniorhelfer ausgebildet.
Es sind Schüler, die sich sozial engagieren und für ein sicheres Schulklima Mitverantwortung übernehmen wollen.


Die Ausbildung findet einmal wöchentlich im Anschluss an den Unterricht statt,
im laufenden Schuljahr am Freitag in der 6. Stunde.
Wir üben nicht nur, wie man an welcher Körperstelle ein Pflaster möglichst so anbringt,
dass es nicht bei der nächsten Bewegung wieder abfällt,
sondern auch



  • wie man einen Notruf absetzt

  • woran man erkennt, dass eine Person bewusstlos ist

  • wie man sie am besten in die stabile Seitenlage bringt

  • wie man sich in brenzligen, unsicheren oder gefährlichen Situationen verhält

  • Mitschüler höflich darauf aufmerksam zu machen, wenn sie sich in Gefahr begeben


Im September 2019 nahmen 11 Schüler der Klasse 4c ihren Dienst als „Schulsanitäter“ auf.
Sie sind ausgestattet mit deutlich sichtbaren Warnwesten (die sie stolz tragen)
und mit einer echten Notfalltasche, die alles beinhaltet, was ein Ersthelfer so braucht.
(Die tragen sie noch stolzer!)
In Zweiergruppen streifen die Schüler während der Pause durch den Schulhof und werden inzwischen gerne zu kleinen Unfällen geholt.

Die Juniorhelfer üben dabei, sich einzufühlen und ruhig zu bleiben, wenn ein kleiner Patient aufgeregt oder ängstlich ist.


Darüber hinaus pflegen wir den Kontakt zu der Jugendgruppe des Roten Kreuzes in Kürnach.
Schüler, die dort die Ausbildung mitmachen, werden gerne auch in den Dienst an der Schule eingeteilt.